Die Geschichte der Trachtenkapelle Erlauf
Im Jahre 1916 kam der 44-jährige Uhrmachermeister Franz Pfaffeneder nach Erlauf und erwarb das Haus Nummer 22 in der ehemaligen Dollbachstraße (Eichbergweg 1). Da er ausgebildeter Musiker war, gründete er im gleichen Jahr die „Kapelle Pfaffeneder“, genannt die „Pfaffeneder Musi“. Die Anzahl der Musiker lag zwischen 11 und 14 Mann.
Die Mitglieder der ersten Stunde waren:
- Franz Pfaffender aus Erlauf
- Anton Hölzl aus Lehen
- Ignaz Gartner aus Wohlfahrtsbrunn
- Alois Höller aus Erlauf
- Anton Kaufmann aus Grabenegg
- Ignaz Biber aus Mitterndorf
- Karl Haslauer aus Kolm
- Höfenmayer aus Holzern
- Franz Wimmer aus Brunn
- Fischhuber aus Kalcha
In der Zwischenkriegszeit wurden von der Pfaffeneder-Musi kirchliche Anlässe, Vereinsfeiern und sämtliche gesellschaftliche Großereignisse (Ballveranstaltungen) musikalisch umrahmt. Da es zu dieser Zeit sehr wenige Musikgruppen dieser Art gab, waren sie auch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Ab Mitte der 20er Jahre wurden vom Kapellmeister junge Musiker in seiner Stube in der Dollbachstraße ausgebildet und regelmäßig Proben durchgeführt.
Anfang der 30er Jahre hat sich parallel zur Blechmusik ein Streicherensemble herausgebildet. Sämtliches Notenmaterial wurde vom Kapellmeister händisch geschrieben. 1938 war einer (für die damalige Situation) der größten Auftritte beim Einmarsch Adolf Hitlers (Fackelzug durch Erlauf). 1939 übernahm der damals 33-jährige Peter Pfaffeneder sen. in einer äußerst schwierigen Zeit (Kriegsbeginn) die Kapelle. Vorher absolvierte er aber die vierwöchige Kapellmeisterausbildung in Bad Hall. In den Kriegsjahren 1939 – 1945 gab es außer Totengedenkmessen für die Gefallenen nahezu keine musikalischen Aktivitäten. Nach 1945 begann ein Neuaufbau der Pfaffeneder-Musi unter der Leitung von Kapellmeister Peter Pfaffeneder sen.. Da der Kapellmeister in der Firma Hitiag/Neuda beschäftigt war, kam es zu einem regen Musikeraustausch mit Neuda. 1957 war bereits die Musikeranzahl auf 25 Mann angestiegen.
Es erfolgte die Umbenennung der Paffeneder-Musi zu „Ortsmusik Erlauf“ und im Jahr darauf der Beitritt zum Bund der Niederösterreichischen Blasmusikkapellen als Trachtenkapelle Erlauf. In diesem Jahr wurde der Verein wieder neu formiert und es ging in jeder Weise bergauf.
1974 bezogen die Musiker den ersten eigenen Probenraum im Gasthaus Schauer. Bis zum Jahr 1976 wuchs die Musikeranzahl von 25 Mann auf 52 Musiker und Musikerinnen. Vom 11. – 13. Juni 1976 feierte der Verein sein 50-jähriges Gründungsfest in der Halle der Firma Windisch. 17 Gastkapellen durfte man empfangen. Aus Tirol waren die Musiker der Kapelle Pettnau zwei Tage einquartiert. Im November 1976 trat man in der Ybbser Stadthalle zur Konzertwertung des Bezirkes Melk an und erreichte die Bewertung: 1. Rang mit Auszeichnung. Mit kleiner Besetzung (13 Mann) nahm die Trachtenkapelle im Mai 1977 am Landesmusiktreffen in St. Pölten teil. Grund der minimalen Besetzung: Am selben Tag war Kirtag in Erlauf, den man traditioneller Weise musikalisch umrahmte. Eingeladen vom französischen Kulturreferat traten die Musiker zu ihrer 1. musikalischen Auslandsreise an. Sieben Tage auf Tournee in Frankreich. Man war begeistert von Paris und der Herzlichkeit, mit der man aufgenommen wurde. 1978 folgten die Musiker und Musikerinnen einer Einladung nach Alshausen (BRD) und im Jahr darauf tourte man bereits wieder zu unseren Nachbarn. Diesmal nach Sassenroth. Nach dem Motto „Musik verbindet“, pflegen diese Gemeinden mit der Trachtenkapelle seither eine schöne Freundschaft. Freundschaft wurde auch zwischen den heimischen Musikkapellen hochgehalten. So auch auf außermusikalischer Ebene, z. B. bei Fußballturnieren gemeinsam mit: St. Martin, Lehen, Pöchlarn, Neuda, Amstetten u.s.w. 1979 war in der Gemeinde Erlauf ein Jahr der großen Eröffnungen: Im August wurde die neue Wasserleitung eingeweiht und pünktlich zu Schulbeginn der neue Kindergarten.
Absoluter Höhepunkt im bisherigen Vereinsleben waren die Schallplattenaufnahmen am 13.02.1980. Drei Kompositionen von Franz Crepaz sowie Günter Koch wurden aufgenommen. In diesen Jahren war man beinahe wöchentlich mit Früh- und Dämmerschoppen, Konzerten, Festen, Feiern, Eröffnungen und Umrahmungen von kirchlichen Festen im Einsatz. Rund 1000 Besucher täglich kamen zum 1. Zeltfest der Trachtenkapelle anlässlich des 65jährigen Bestehens des Vereines. Bezirksseniorentag, Maibaumverlosung, Tanzabende, Frühschoppen, Zeltmesse; alles wurde bestens organisiert und unter („Zelt“)-Dach und Fach gebracht.
1982 ermutigt von dem Erfolg beim Zeltfest im Vorjahr, wagte man sich wieder an ein 3-Tages-Fest. Beinahe zur gleichen Zeit feierte der niederösterreichische Blasmusikverband sein 30jähriges Bestehen. Rund 4.500 Musiker und Musikerinnen aus 130 Kapellen marschierten auf und ließen dieses Fest zu einer Einmaligkeit werden. Die Trachtenkapelle war mit 48 Musikern vertreten. In den frühen „Achzigern“ wurde ein Frühlingskonzert ins Leben gerufen. Harte Probenarbeit führte die Trachtenkapelle immer öfter in die moderne Blasmusik.
1983 wurden bei der Generalversammlung des niederösterreischischen Blasmusikverbandes neue Kommandos und Regeln für die Marschmusik herausgegeben. Am 1. Mai wurden für alle Stabführer des Bezirkes in Erlauf am Marktplatz von Bezirksstabführer Schnetzinger die neuen Tricks vorgeführt. Am 28.8.1983 nahm Bürgermeister Trimmel im Beisein von den Damen und Herren des Gemeinderates, der Freiwilligen Feuerwehr und der Trachtenkapelle den Spatenstich für das neue Vereinshaus vor. Bei einer Vereinsbesprechung wurden 50 „Pflichtarbeitsstunden“ für jeden Musiker beim Bau festgelegt.
1984 – Bei der Jahreshauptversammlung am 6. Jänner zog Obmann Johann Schrabauer Resümee über den unermüdlichen Fleiß der Musiker beim Bau. Waren neben 54 Ausrückungen und 49 Gesamtproben viele Gruppenproben und auch noch über 1500 Arbeitsstunden beim Musikheimbau geleistet worden. Bedanken konnte sich Schrabauer auch bei Dir. Obermüller von der Firma Bramac, welche dem Verein die Dachziegel geschenkt hat. Immer öfter zog es die Kapelle musikalisch ins Ausland. 105 Jahre MGV Sassenroth nahm man zum Anlass, um die jahrelange Freundschaft auszubauen und zu pflegen. Am Dreikönigstag im Jahre 1985 fand unter der Teilnahme aller freiwilligen Helfer und Gönner eine vereinsinterne Gleicherfeier im neuen Probenraum statt.
Bereits am 14.1.1985 konnte man die 1. Probe im neuen Saal durchführen. Seit dem Einzug im neuen Musikheim wurde auch auf mehr Geselligkeit in den „eigenen vier Wänden“ gelegt. Am 15.2.1985 feierte man das 1. Faschingsgschnas im Musikheim. Damit alles seine Ordnung hatte, wurde das Haus am 16. Mai 1985 feierlich eröffnet. Eine besondere Ehre war es für die Trachtenkapelle, dass sie es war, die bei der ersten Eröffnung einer großen Firma (Bramac) aus dem Westen in Ungarn (Vesprem) als Vertreter für unser Land musizieren zu dürfen.
Bei der Jahreshauptversammlung 1986 war Hofübergabe bei der musikalischen Leitung. Franz Crepaz übernahm vom bisherigen Kapellmeister Johann Pfaffeneder den Taktstock. Somit fand die sogenannte „Pfaffeneder-Musi“ nach sieben Jahrzehnten ihr (vorläufiges) Ende. Das „Fest der Feste“ ging vergangenes Wochenende in Erlauf über die Bühne. Dies war am 30.8.1986 in der Wochenpresse zu lesen. Gemeint war das 3-Tages-Fest zum 70-jährigen Bestehen der Trachtenkapelle. 20 Musikkapellen, darunter auch die Musikkapelle Pettnau (Tirol) kamen, um mit dem jubilierenden Verein zu feiern. Um auch in den umliegenden Orten musizieren zu können, fuhr man jährlich ein paar mal mit Traktor und Anhänger aus. Dies war sehr erfolgreich. (Anm.: Jahre später baute man sogar einen eigenen – speziell für Ausfahrten gerüsteten – Anhänger).
1986 fand erstmals die Weihnachtsfeier im eigenen Musikheim statt. Obmann Schrabauer freute sich über den guten Zusammenhalt der Musiker und bedankte sich bei den fleißigen Helfern für die Organisation der Feier.
Im Juni 1987 gab es erneut einen Kapellmeisterwechsel. Ehrenkapellmeister Johann Pfaffenender übernahm wieder die Funktion des Kapellmeisters.
Vom 21. – 29. Juli 1987 zog es die Musik in die Schweiz, nach Süd-Frankreich und nach Italien. Unvergessliche Eindrücke wurden gesammelt. Vom Stierkampf über den Grimaldi-Palast in Monaco, über traumhafte Fleckchen Erde und Blasmusik aus „Autriche“ im Süden Frankreichs. Einhelliges Echo nach der Rückkehr von dieser Reise: So etwas macht stolz, Musiker in Erlauf zu sein. 24. April 1988 – die Trachtenkapelle war im ganzen Land zu hören. Radiofrühschoppen war angesagt. Gemeinsam mit der Tanzkapelle Ybbstal-Echo konnte man den Ort Erlauf im Land ein wenig bekannter machen.
Bei der Feier zum 30jährigen Gründungsfest der Marktgemeinde Erlauf im Juni 1989 präsentierte sich die Trachtenkapelle im neuen Gewand. Neue Uniformen wurden im Frühjahr angekauft. Hiebei handelte es sich um schwarze Kniebundhosen aus Kunstleder mit echter Handstickerei (Tiroler Handwerk), rote Giletts, graue Jacken mit blauen Verzierungen und weißen Zwirnstrümpfen.
Die 3. Frankreichreise führte die Kapelle nach Neuvy Pailloux in die Normandie. Dort angekündigt als „Animation de Autriche“ machte man seinem Ruf alle Ehre. Im August 1989 wurde vom Verein die Eröffnung der neugebauten Autobahnauf- und Abfahrt in Pöchlarn musikalisch umrahmt.
Im September 1990 war die Trachtenkapelle eingeladen, bei der Wiener Messe die Eröffnung der Landwirtschaftsausstellung musikalisch zu umrahmen. Als Ehrengast war auch Bundespräsident Waldheim gekommen, der dabei auch den Taktstock schwang.
Im Sommer 1991 beschloss man, erstmals ein Freiluftkonzert durchzuführen. Als Open-Air-Bühne wurde der Platz vor der Molkerei in Erlauf gewählt. Die gut 200 Besucher waren begeistert und für die Musiker war klar: Das war nicht das letzte Freiluftkonzert der Trachtenkapelle Erlauf. Im September 1992 waren die Musiker und Musikerinnen der Trachtenkapelle gemeinsam mit 15.000 (!) Musikkollegen aus ganz Niederösterreich zum Landesmusikfest in St. Pölten geladen. Dieses Fest endete allerdings sehr unschön. Nachdem man die Kapellen als „Aufputz“ für die Veranstaltung fünf Stunden in der Hitze in Formation stehen ließ, man dann auch noch Begleitmusik aus der „Dose“ lieferte, verließen alle Musiker demonstrativ die Veranstaltung.
Im April 1994 hielt Bischof Dr. Kurt Krenn Generalvisitation in der Pfarre Erlauf und spendete das Sakrament der Firmung. Seine Exzellenz war auch sehr an der Trachtenkapelle interessiert und plauderte trotz des strengen Protokolls mit den MusikerInnen.
Bei der Jahreshauptversammlung am 6. Jänner 1995 wurden die Funktion des Kapellmeisters sowie des Vizekapellmeisters neu gewählt. Kapellmeister wurde Ing. Johann Schmutzer, Vize wurde Christoph Haider. Mai 1995 – 1. Friedensfest in Erlauf. Bei diesem 3-Tages-Fest arbeiteten alle Erlaufer Vereine unter dem Motto „Möge der Frieden ewig halten“ zusammen. In einer besonderen Feierstunde war auch die offizielle Taktstockübergabe an den neuen Kapellmeister Schmutzer.
Ein historischer Augenblick für Erlauf war die 1. Inbetriebnahme des „Erlaufer Friedensstrahles“. Im Oktober 1995 wurde die neue Wohnhausanlange in der Ybbserstraße eröffnet. Die Trachtenkapelle umrahmte diese Veranstaltung, bei der hohe Prominenz gekommen war, musikalisch. 8. Mai 1996 – Eine Kranzniederlegung ganz besonderer Art gab es an diesem Tag am Marktplatz in Erlauf. Amerikanische und russische Delegationen kamen zum Gedenken an den Frieden in die Gemeinde.
Das 80-jährige Gründungsfest der Trachtenkapelle ging vom 30.8.-1.9.1996 über die Bühne. Beim Musikertreffen am Sonntag waren die Musikkapellen aus Pettnau (Tirol), Emmersdorf, Loosdorf, Pöggstall, Kirnberg, Bischofstetten und Golling dabei.
Bei der Jahreshauptversammlung am 6. Jänner 1997 gab es eine Änderung bei der Wahl des Vorstandes. Johann Schrabauer legte den Vorsitz als Obmann zurück. Sein bisheriger Stellvertreter Alfred Weninger wurde einstimmig als sein Nachfolger bestellt. Neue Obmann-Stv. wurden Stefan Schrabauer und Gerald Müllner. Ein Jahr später, am 6. Jänner 1998 trat Johann Schmutzer als Kapellmeister zurück.
Der Bezirkskapellmeister Prof. Gerhart Banco erklärte sich bereit, die Kapelle für einige Zeit, bis ein Nachfolger aus den eigenen Reihen gefunden wird, zu übernehmen.
Jahreshauptversammlung am 6. Jänner 2000: Einige Änderungen gab es im Vorstand. Neuer (2.) Vizekapellmeister wurde Thomas Pfaffeneder.2. Stabführer wurde Harald Wieser.
Am 20. März 2000 spielte die Trachtenkapelle beim Spatenstich für den 3-spurigen Ausbau der A1-Westautobahn im Bereich Erlauf. Vom 5.-7. Mai 2000 wurde in Erlauf das 2. Friedensfest veranstaltet. Wie schon vor 5 Jahren geschah Organisation und Festablauf wieder gemeinsam mit anderen Vereinen aus Erlauf. Den Frühschoppen am Sonntag gestaltete die befreundete Musikkapelle aus Seewalchen am Attersee.
Nach 1985, 1993 und 1997 folgten die MusikerInnen der Einladung der Musikkapelle Pettnau und verbrachten vom 14.-16. Juli 2000 ihren Musikerausflug in Tirol. Man spielte dort auch beim Feuerwehrfest die heilige Messe und anschließend einen Frühschoppen.
Im Oktober 2000 wurde unser Ehrenkapellmeister Johann Pfaffeneder 70 Jahre alt. Zu diesem Fest lud er seine Musikerinnen und Musiker ein, die alle sehr gerne kamen, um mit einem Glaserl Wein mit ihm anstossen zu können. Am 5. November 2000 trat die Trachtenkapelle Erlauf erstmals bei der Konzertwertung in Mank, in der doch schon schwierigen Leistungsstufe „C“, an. Unter der Leitung von Kapellmeister Prof. Gerhart Banco erreichte man einen ausgezeichneten Erfolg.Zum Jahresende 2000 wurde in den Proberäumen gemeinsam mit dem Tonstudio Roland Baumann in nur 3 Tagen die 1.CD produziert.Die Mühen haben sich gelohnt und so konnte zum Jubiläum „85 Jahre Trachtenkapelle Erlauf der 1. Tonträger mit dem Titel „GUAT G`MISCHT“ präsentiert werden.
Ohne die Großzügige Unterstützung zahlreicher Sponsoren währe dieses Projekt nicht finanzierbar gewesen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank den Firmen
- HAUBENBERGER
- LASSELSBERGER
- RAIBA Region Melk
- WINDISCH
- INTERUNFALL
- KOLL-BABINGER
- VB ÖTSCHERLAND
- GEMEINDE ERLAUF
Der Ehrenpreis des Landes NÖ in Bronze, überreicht von LH Dr. Erwin Pröll würdigt die Leistungen der Musikerinnen und Musiker in den vergangenen Jahren. Nach 3 Jahren erfolgreicher Kapellmeistertätigkeit übergab Prof. Gerhart BANCO den Taktstock im Jänner 2001 an Christoph HAIDER. Auf Grund der musikalisch ausgezeichneten Leistungen der Trachtenkapelle bei Konzertwertungen und Marschmusikwertungen erhielt Prof. Gerhart Banco im Jahr 2001 die Dirigentennadel in Bronze. Christoph Haider wurde im Jahr 2004 damit ausgezeichnet. Stabführer Thomas Pfaffeneder erhielt im Jahr 2006 das Stabführerleistungsabzeichen für 6 ausgezeichnete Erfolge bei Marschmusikwertungen in Stufe E. 2004 verlieh LH Dr. Erwin Pröll einen weiteren Ehrenpreis in Bronze an die Trachtenkapelle. Im Juni 2004 wurde erstmals das traditionelle Zeltfest gemeinsam mit der FF Erlauf. veranstaltet. Auch in den folgenden Jahren funktionierte die Zusammenarbeit zwischen Musik und Feuerwehr ausgezeichnet und die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass dies auch weiterhin so bleibt. Eine 10tägige Konzertreise im Herbst 2004 nach Spanien mit insgesamt 70 Personen war ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben. 2006 war in vielerlei Hinsicht ein sehr erfolgreiches Jahr für die Trachtenkapelle. Nach 17 Jahren konnte eine wunderschöne neue Tracht präsentiert werden.
Vom 9.-11 2006 Juni feierte die Trachtenkapelle mit dem Bezirksmusikfest in Erlauf ihr 90jähriges Bestehen. Erstmals wurde die Marschmusikwertung an einem Samstag durchgeführt. Für den Aufmarsch von 2 Gastkapellen aus Irschen/Kärnten und Pettnau/Tirol und weiteren 17 Kapellen aus dem Bezirk war die Bundesstraße 1 zur Blasmusikzone erklärt und für den Verkehr gesperrt
